FOTOGRAFIS collection reloaded
gestern abend hatte ich gelegenheit an einer preview-führung durch die morgen beginnende austellung FOTOGRAFIS collection reloaded im kunstforum teilzunehmen. die ausstellung zeigt fotokunst von den anfängen des genres in den 1880ern bis in die 60er-jahre des 20. jahrhunderts. deswegen hätte ich es auch interessant gefunden, wenn ausstellung und/oder führung nicht nur informationen zu inhaltlichem, sondern auch technische erläuterungen geboten hätten.
obwohl mir einige bilder wirklich gut gefallen haben, waren das wichtigste für mich die überlegungen und die diskussion mit meiner begleiterin darüber, warum man von fotografie nie so beeindruckt ist wie von malerei (eine ganz große ausnahme für mich sind da die arbeiten von bettina rheims, die mich teilweise richtig umhauen) und warum man bei vielen der alten bilder denkt, dass sie zwar gut sind, aber jetzt auch nicht so besonders. wir sind dabei zu folgenden schlüssen gekommen:
1. die technik hat sich weiterentwickelt und vieles, was heute jede billigkamera kann, war einmal ein großer technischer aufwand (z.b. zoom). außerdem lassen sich bilder heute überhaupt ganz anders bearbeiten, was aber sicher auch die hochachtung vor der fotografie als zeitgenösischer kunst etwas schmälert.
2. liegt die kunst auch darin, dinge als erste/r zu tun. die pionierInnen der fotografie haben verschiedene blickwinkel als erste entdeckt, die motive als erste gewählt, mit den parallelen und unterschieden zur malerei gespielt etc. alle, die heute hobbymäßig fotografieren und auch ein auge dafür haben, haben einfach schon tausende gute fotos gesehen, an denen sie sich orientieren können.
3. eine kamera zu bedienen ist rein handwerklich leichter zu erlernen als malerei oder zeichnen.
mir ist überdies aufgefallen, dass es von anfang an sehr viele fotografinnen gab. meine kunsthistorisch studierte begleiterin meinte dazu nur lakonisch, dass das daran liegt, dass die fotografie erst nach etlichen jahren als kunstform ernstgenommen wurde, weswegen frauen nicht extra belächelt uund/oder behindert wurden.
obwohl mir einige bilder wirklich gut gefallen haben, waren das wichtigste für mich die überlegungen und die diskussion mit meiner begleiterin darüber, warum man von fotografie nie so beeindruckt ist wie von malerei (eine ganz große ausnahme für mich sind da die arbeiten von bettina rheims, die mich teilweise richtig umhauen) und warum man bei vielen der alten bilder denkt, dass sie zwar gut sind, aber jetzt auch nicht so besonders. wir sind dabei zu folgenden schlüssen gekommen:
1. die technik hat sich weiterentwickelt und vieles, was heute jede billigkamera kann, war einmal ein großer technischer aufwand (z.b. zoom). außerdem lassen sich bilder heute überhaupt ganz anders bearbeiten, was aber sicher auch die hochachtung vor der fotografie als zeitgenösischer kunst etwas schmälert.
2. liegt die kunst auch darin, dinge als erste/r zu tun. die pionierInnen der fotografie haben verschiedene blickwinkel als erste entdeckt, die motive als erste gewählt, mit den parallelen und unterschieden zur malerei gespielt etc. alle, die heute hobbymäßig fotografieren und auch ein auge dafür haben, haben einfach schon tausende gute fotos gesehen, an denen sie sich orientieren können.
3. eine kamera zu bedienen ist rein handwerklich leichter zu erlernen als malerei oder zeichnen.
mir ist überdies aufgefallen, dass es von anfang an sehr viele fotografinnen gab. meine kunsthistorisch studierte begleiterin meinte dazu nur lakonisch, dass das daran liegt, dass die fotografie erst nach etlichen jahren als kunstform ernstgenommen wurde, weswegen frauen nicht extra belächelt uund/oder behindert wurden.
queerbeet - 10. Sep, 22:55
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